Steckbrief
Grünspecht (Picus viridis )
Größe:Zweitgrößter Specht Mitteleuropas, etwas kleiner als Haustaube.
Ruf:Lässt sich mit hohem, spöttischen Lachen vergleichen.
Weitere Besonderheiten:Sucht Nahrung bevorzugt am (und im) Boden, hinterlässt dabei zum Teil verwüstete Wiesen.
Ernährung:Bevorzugt Ameisen, frisst aber auch andere Wirbellose und Obst.
Lebensraum: Alle Arten von Wäldern, als prominenter Kulturfolger aber auch in Stadtgrün zu finden.
Zugvogel:Nein.
Sozialverhalten:Sehr standorttreue Vögel, die Saisonehen führen. Jungvögel orientieren sich bei Revierfindung meist an Revieren der Eltern. Die Überwinterung findet meist in Kältestarre in Baumhöhlen statt.
Bedeutung für den Naturschutz:Gilt als Indikatorart, da eine starke Bindung an Gehölzentwicklung in Städten gegeben ist. Die Bindung an Ameisen als bevorzugte Nahrungsquelle macht ihn weiterhin zu einem Anzeiger von deren Vorkommen.
Wissenswert:Der von Optik und Verhalten nahezu identische Grauspecht ist nah mit dem Grünspecht verwandt (Schwesternart). Dieser kommt in Brandenburg jedoch nicht vor, weshalb eine Verwechslung ausgeschlossen sein sollte.

Quelle: ©P. Kalkman auf Unsplash 